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Medizin + Co Magazin

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4. Quartal 2017 | Anzeige

Arthrose und „nun“

„Arthrose hat mein Arzt gesagt: Da kann man nur noch warten bis nichts mehr geht, stimmt das?“

Diese Frage hören wir in unserer Rheydter Gemeischaftspraxis mehr als nur einmal täglich. Auslöser dieser Fragen sind Gelenkprobleme an Knie oder Schulter. Meistens ist es ein Gelenkverschleiß, der die Patienten zum Arzt treib, wo dann die Diagnostik anläuft.

Es wird dann alles versucht was gut und teuer ist, der Erfolg bleibt aber nicht selten aus oder ist nur von kurzer Dauer.

Bevor es nun direkt zu einer großen OP mit einem künstlichen Gelenk kam, wurde zumeist noch eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt. Bis 2015 war das ein gutes Verfahren, um dem Gelenk noch eine weitere Frist einzuräumen. Mit einer Änderung im Gesundheitsgesetz wurde aber dieser Option ein Riegel vorgeschoben, indem die Krankenkassen eine alleinige Gelenkspiegelung bei nachweisbarem Gelenkverschleiß nicht mehr bezahlen. Dieses führte unweigerlich zu einem Anstieg der frühen gelenkersetzenden Operationen, da keiner gerne mit Schmerzen lebt. Kurzfristig spart das natürlich die zusätzlichen OP-Kosten einer Arthroskopie, führt aber dazu, dass der Patient vorzeitig eine Wechsel-OP benötigt, dann allerdings mit höherem Aufwand und Kosten.

Wie treten wir diesem Dilemma nun entgegen und vermeiden einen vorzeitigen Gelenkersatz?

Durch die Verbindung von arthroskopischen Verfahren und der minimal-invasiven-gelenkerhaltenen Chirurgie. Hierbei dient die Arthroskopie als Wegbereiter für die sich anschließende weitere Versorgung, zum Beispiel mit einem Micro-Implantat oder wenn noch möglich mit einer Knorpeltransplantation. Diese Verfahren sind gut ambulant durchzuführen und können eine Versorgung mit einer kompletten Knieprothese unter Umständen noch jahrelang aufschieben.

Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arthroskopie und als Knieexperte der Deutschen Kniegesellschaft bieten wir Ihnen diese Verfahren von der Gelenkspiegelung bis zum vollen Gelenkersatz an. Von der Diagnostik bis zur Nachbehandlung alles in einer Hand. Aufwändigere Fälle versorgen wir stationär, reguläre in unserem Praxis-OP in Rheydt auf der Odenkirchener Straße 43.

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