Menü

Medizin + Co Magazin

Ausgewählte Artikel aus Ihrem Gesundheitsmagazin

  • Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach, Elisabeth-Krankenhaus Rheydt, Foto: Städtische Kliniken Mönchengladbach

    Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach, Elisabeth-Krankenhaus Rheydt, Foto: Städtische Kliniken Mönchengladbach

  • Dr. med. Harald Löw, Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie an den Städtischen Kliniken, Foto: Städtische Kliniken Mönchengladbach

    Dr. med. Harald Löw, Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie an den Städtischen Kliniken, Foto: Städtische Kliniken Mönchengladbach

  • Leitender Oberarzt Dr. med. Stefan Hegermann und Chefarzt Dr. med. Harald Löw,Foto: Städtische Kliniken Mönchengladbach

    Leitender Oberarzt Dr. med. Stefan Hegermann und Chefarzt Dr. med. Harald Löw,Foto: Städtische Kliniken Mönchengladbach

1. Quartal 2018 | Anzeige

Superpath - wenig Schmerzen und schnelle Mobilität

Die etwas andere Hüft-OP/ Hohe Kompetenz und große Erfahrung

Der Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie an den Städtischen Kliniken Dr. Harald Löw setzt derzeit im Schnitt pro Woche vier Hüften nach dem Verfahren SuperPath ein: Ich gehe davon aus, dass die Zahl auf bis zu acht steigen wird. Seit er nach der Methode SuperPath arbeitet, hat er auf diese Art bereits mehr als 150 Implantate schonend eingebaut.

Für den erfahrenen Chirurgen liegen die Vorteile von SuperPath auf der Hand:

Wenn die Voraussetzungen beim Patienten gegeben sind, wird das Muskelgewebe bei der OP nicht nach herkömmlicher Methode durchtrennt. Sondern - allgemein gesprochen - zur Seite geschoben.

Der Eingriff findet innerhalb der Gelenkkapsel statt. Wir bekommen einen sehr guten Einblick in die Gelenkpfanne. Der Weichteilschaden sei minimal: Die Patienten bekommen ihre größtmögliche Bewegungsfreiheit innerhalb weniger Tagen zurück. Sie müssen also auch nicht lange in der Klinik bleiben.

SuperPath bedeutet einen relativ kleinen Hautschnitt. Muskeln, Sehnen und auch die Gelenkkapsel bleiben erhalten. Rechnet er nur die Zeit zwischen dem ersten Schnitt und Beginn der Nahtzeit, ist die Operation mittlerweile nach nicht mal einer Stunde erledigt. Auch dies trage zur Schonung der Patientinnen und Patienten erheblich bei.

In diesem Zusammenhang möchte er nicht unerwähnt lassen, dass die Operationen natürlich nach den modernsten Hygiene-Vorgaben durchgeführt werden. Dazu gehört auch das MRSAScreening, also der Untersuchung des Patienten auf bedenkliche Keime.

In der Regel könnten die Patienten das Gelenk, so Löw: noch am Tag der Operation belasten und ihre ersten Schritte tun. Es verblüfft mich jedes Mal wieder aufs Neue, wie schnell die operierten Patienten wieder mobil sind. Das Verfahren werde ausschließlich von ausgewählten, speziell geschulten Zentren in Deutschland angeboten: Das Elisabeth-Krankenhaus ist hier bei uns am Niederrhein die einzige Klinik.

Der Erfahrungsschatz des Mediziners ist angesichts der hohen Zahl an SuperPath-OPs, die von ihm durchgeführt werden, hoch. Dennoch, so Löw, kommt keine Routine auf. Jede Hüfte ist eine neue Herausforderung. Dies allein schon durch die jeweilige individuelle Form der Knochen. Neben den erwähnten Vorzügen, erlaube SuperPath es zudem, dass auch 'ausgediente' Prothesen ohne Schädigung des Muskels ausgetauscht werden können. Was demnächst am Eli ebenfalls möglich sein wird, erklärt er, ist die Behandlung normaler Brüche mit der SuperPath- Methode. Die Unfall- und Gelenkchirurgie an den Städtischen Kliniken befinde sich auch in diesem Feld in dynamischer Entwicklung.

SuperPath bedeutet einen relativ kleinen Einschnitt. Muskeln, Sehnen und Gelenkkapseln bleiben erhalten... Dr. med. Harald Löw, Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie

Dr. Harald Löw lässt keinen Zweifel: Die Zahl der Hüft -OPs wird zunehmen, da die Bevölkerung immer älter wird. Damit steige u.a. auch die Zahl der Arthrose-Fälle. Wer selbst betroffen ist, weiß um die Schmerzen und den Verlust der Lebensqualität.

Wie hoch der Leidensdruck bei den Einzelnen sein kann, erfährt er regelmäßig in seinen Gelenk- Sprechstunden. Die Aufklärung der Patienten über das Thema Hüfte und den verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung, hat für den Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie am Elisabeth- Krankenhaus Rheydt einen hohen Stellenwert. Auch im kommenden Jahr werde ich Informationsveranstaltungen im Rahmen unserer Service-Reihe 'Gesundheit im Fokus' anbieten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Menschen den direkten Kontakt zu uns sehr schätzen, so Dr. Harald Löw. Dies schlage sich auch jedes Mal in der sprunghaft ansteigenden Patienten-Zahl nieder. Ein großer Vertrauensbeweis, so der Mediziner nicht ohne Stolz.

Weitere Infos unter www.sk-mg.de.

Löw: Dort findet man auch den Film über die Methode SuperPath, in dem alles ausführlich und anschaulich erklärt wird.

Zurück