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  • von links: Dr. med. Götz Greif, Oberarzt der Stroke Unit und Facharzt für Neurologie, Axel Ophüls, Stationsleiter, Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch, Foto: Kliniken Maria Hilf

    von links: Dr. med. Götz Greif, Oberarzt der Stroke Unit und Facharzt für Neurologie, Axel Ophüls, Stationsleiter, Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch, Foto: Kliniken Maria Hilf

  • Speziell auf Schlaganfallpatienten geschultes Pflegepersonal steht rund um die Uhr zur Verfügung, Foto: Kliniken Maria Hilf

    Speziell auf Schlaganfallpatienten geschultes Pflegepersonal steht rund um die Uhr zur Verfügung, Foto: Kliniken Maria Hilf

  • MRT-Aufnahme des Gehirns. (links vor LYSE-Therapie, rechts nach LYSE-Therapie). Der Schlaganfall ist rot, Foto: Kliniken Maria Hilf

    MRT-Aufnahme des Gehirns. (links vor LYSE-Therapie, rechts nach LYSE-Therapie). Der Schlaganfall ist rot, Foto: Kliniken Maria Hilf

4. Quartal 2017 | Anzeige

Bei einem Schlaganfall zählen Zeit und umfassende Behandlung

Stroke Unit im Krankenhaus an der Viersener Staße 450

Bei Verdacht auf einen Schlaganfall muss schnell gehandelt werden. Denn: durch eine rasche Diagnostik und in Folge dessen früh beginnende Therapien, kann das Absterben von Gehirnzellen minimiert werden und spätere Beeinträchtigungen der Lebensqualität werden erheblich gemindert.

Allein in Deutschland erleiden jedes Jahr rund 260.000 Menschen einen Schlaganfall.

Die Kliniken Maria Hilf bieten mit einer 24-Stunden aufnahmebereiten Stroke Unit, einer auf Akutbehandlung von Schlaganfällen spezialisierten Einheit, eine Patientenversorgung nach anerkannten und geprüften Standards.

„Die für einen Schlaganfallpatienten optimale Versorgung ist durch unsere breit aufgestellte Klinik und insbesondere durch unsere Stroke Unit jederzeit vor Ort gegeben“, erklärt der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch.

Mehr noch: die Stroke Unit der Kliniken Maria Hilf ist inwischen wiederholt rezertifiziert und trägt somit ein echtes Gütesiegel.

Ein Gütesiegel für Stroke Units, welches die „Deutsche Schlaganfall-Hilfe“ gemeinsam mit der „Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft“ nach neuesten Erkenntnissen überarbeitet hat, fördert die Versorgungsqualität und sorgt für Transparenz. Solch zertifizierte und anerkannte Einrichtungen stehen im Kreis Viersen nicht zur Verfügung.

Der Stroke Unit im Krankenhaus an der Viersener Straße wurde zuletzt vor dem Hintergrund der medizinischen Leistungsfähigkeit eine Aufstockung auf nun 18 Betten gewährt, welche speziell für die hochqualifizierte medizinische Versorgung von Schlaganfallpatienten rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Prof. Haensch blickt als Leiter der Stroke Unit dabei stolz auf sein Team, denn „um das begehrte Zertifikat der Gesellschaften zu erhalten, sind komplexe medizinische Angebote ständig vorzuhalten und gesicherte Abläufe zu gewährleisten, welche für den Schlaganfallpatienten die bestmögliche Versorgung im Akutfall als auch in der therapeutischen Nachsorge darstellen.“

Was macht eine Stroke Unit konkret aus?

In der Akutphase des Schlaganfalls ist der Krankheitsverlauf meistens noch stabil, so dass eine besonders intensive Versorgung des Patienten erforderlich ist. „Die ersten Stunden nach einem Schlaganfall entscheiden über das Ausmaß der Zellschäden im Gehirn“, so Oberarzt Dr. med Götz Greif. „Zeitverlust kann zu Verlust von Lebensqualität führen und für bestimmte Therapiemöglichkeiten gibt es nur bestimmte Zeitfenster.“

„Allein in Deutschland erleiden jedes Jahr rund 260.000 Menschen einen Schlaganfall.“

In der Stroke Unit bzw. der Schlaganfallstation arbeitet deshalb ein interdisziplinäres und spezialisiertes Team bestehend aus ärztlichem und pflegerischem Personal mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuthen und Logopäden eng zusammen, um - ergänzt durch modernste apparative Ausstattung - die umfassenste und beste Versorgung für den Patienten zu gewährleisten.

„Zur Erfolgsgeschichte wird die medizinische Versorgung auf einer Stroke Unit im Akutstadium des Schlaganfalls besonders auch durch unsere vor Ort befindlichen Kollegen aus den Bereichen Neuroradiologie, Kardiologie und unsere Gefäßchirurgen. Die Chance zu überleben und keine Behinderungen davon zu tragen, erhöht sich durch unser umfassendes Angebot um 25 Prozent. Des weiteren gehören über die Fachärzte hinaus aber auch speziell auf Schlaganfallpatienten geschulte Mitarbeiter in der Pflege zu dieser optimierten Versorgung “, erläutert Professor Haensch weiter. „Nur mit diesem kompletten Angebot können Stroke Units zertifiziert werden und wie in unserem Falle für die Schlaganfallbehandlung und derart verdächtiger Krankheitsbilder für die Region Mönchengladbach, Viersen und angrenzende Kreise optimale Behandlungsmöglichkeiten bieten“, so Prof. Haensch abschließend.

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